Service-Level, Reaktionszeiten und Vertragsstrafen in Kundenverträgen können beim Unternehmenskauf den Wert des Zielunternehmens stark verändern. Ein scheinbar stabiler Umsatz ist weniger wert, wenn bereits SLA-Verstöße, Pönalen oder Kündigungsrechte drohen.
Der Käufer muss daher nicht nur Vertragsvolumen und Laufzeit prüfen, sondern auch offene Leistungsstörungen, Eskalationen, Gutschriften und Pönalrisiken. Gerade bei IT-, Wartungs-, Logistik- oder B2B-Dienstleistungsverträgen entscheidet diese Detailprüfung über Kaufpreis und Garantien.
Dieser Beitrag grenzt das Thema von allgemeinen Rahmenverträgen und Softwarekauf ab. Im Mittelpunkt steht die M&A-Prüfung laufender Kundenverträge.