Beim Kauf eines Bauunternehmens entscheidet nicht nur der Auftragsbestand. Käufer müssen jede laufende Baustelle, Haftrücklässe, Nachträge, Subunternehmerketten und die gewerberechtliche Befähigung getrennt prüfen.
Der Beitrag behandelt daher nicht die allgemeine Due Diligence, sondern den bauspezifischen Erwerbsfall: Welche Baustellen sind wirtschaftlich werthaltig, welche Gewährleistungsrisiken bleiben beim Verkäufer und welche Nachweise braucht der Käufer für einen störungsfreien Weiterbetrieb?
Besonders wichtig ist eine saubere Trennung zwischen übernehmbaren Projekten, offenen Mängelrügen, Bauzeitrisiken und persönlichen Befähigungsnachweisen nach Gewerberecht.