Ein Carve-out beginnt mit der Frage, was genau verkauft wird. Dazu gehören bewegliche Sachen, Vorräte, Forderungen, Verträge, Lizenzen, Daten, Markenrechte, Domains, IT-Systeme, Mitarbeiter, Mietflächen und gegebenenfalls Genehmigungen. Jede Position braucht eine Zuordnung: bleibt sie beim Verkäufer, geht sie auf den Käufer über oder wird sie nur vorübergehend genutzt?
Die schwierigsten Punkte sind häufig nicht die großen Maschinen, sondern gemeinsam genutzte Systeme, zentrale Verwaltung, Rahmenverträge und personenbezogene Daten. Hier überschneiden sich Vertragsrecht, Datenschutz, Arbeitsrecht und operative Planung.