Die steuerliche Due Diligence ist ein transaktionsbezogenes Prüfprogramm. Sie soll historische Risiken erkennen, offene Positionen quantifizieren und die Ergebnisse so aufbereiten, dass sie im Unternehmenskaufvertrag verwendet werden können.
Typische Prüffelder sind Körperschaftsteuer, Einkommensteuer, Umsatzsteuer, Lohnabgaben, Kommunalsteuer, Verlustvorträge, Gruppenbesteuerung, verdeckte Ausschüttungen und anhängige Betriebsprüfungen. Bei einem Asset Deal kommen die Zuordnung einzelner Wirtschaftsgüter und die umsatzsteuerliche Behandlung hinzu.
Die steuerliche Prüfung muss mit der allgemeinen Due-Diligence-Checkliste zusammenpassen. Steuerbefunde beeinflussen Kaufpreis, Garantien, Freistellungen und Closing Bedingungen.